Trinkgeld Mai, Ergebnisbericht

Wir haben im Garten eine Kupfer-Felsenbirne, einen Zierapfel, zwei Blutjohannisbeeren und einen Flieder gepflanzt, daran waren Sie wieder maßgeblich beteiligt. Die Pflanzsaison ist damit auch erst einmal beendet – mehr dazu dann wieder im Herbst.

Den immerhin im Sinne des friedvollen Lesens erfreulichen Ausflug in ein Spaßbad im Speckgürtel Hamburgs haben wir ebenfalls vom Trinkgeld bezahlt.

Sohn I hat den ersten Teil der “Herr der Ringe”-Verfilmungen erworben, bei dem sowohl die Söhne als auch ich bestens mittendrin eingeschlafen sind. Das war zwar nicht ganz im Sinne des Vorhabens, aber es war gleichwohl friedlich, gemütlich und kuschelig, da kann man auch nicht meckern. Auf die weiteren Teile werden wir aber verzichten, denke ich. Ferner gab es für ihn einen Mangaband aus der Reihe “Fairy Tail” (kein Schreibfehler) die Zentralbücherei hatte die Nummer 10 nicht vorrätig und so geht es ja nicht. Weiter kaufte er den mittlerweile dritten Band der Reihe “Dämonen-Akademie”, da er kein Harry-Potter-Fan ist, stellt das jetzt seine größte Leselangstrecke dar, es muss wirklich enorm spannend ein. Für mich gab es von Yuval Harari: Homo Deus – a brief history of tomorrow, hier die Seite zur deutschen Ausgabe. Ich lese es aber in der englischen Version, ab und zu auch sprachlich etwas Weiterbildung,

Sohn II kam nicht zu kurz, hatte aber gerade keine Wünsche und beschäftigt sich eher mit Verzicht, auch so etwas kommt vor.

Wie immer in den wenigstens halbwegs warmen Monaten gab es mehrfach Eis für alle, die Söhne tendieren dabei gerade zu irgendwas mit Milchreis drin, ich weiß ja nicht. Das Verpflegungseis auf der Stadtwanderung von Sohn II und mir war natürlich auch dabei.

Ausdrücklich gab es ferner Geld für Gebäck von “Oriental Sweets”, einem Laden aus unserem kleinen Bahnhofsviertel, ich habe das schamlos ganz alleine ausgegeben und die Einkäufe ohne alle Zuschauer verzehrt, das war auch einmal schön. Und nahrhaft, verdammt nahrhaft. Weiter gab es etwas Geld ausdrücklich für Wanderschokolade, das wurde selbstverständlich auch entsprechend auf Vorrat umgesetzt.

Nach wie vor offen sind weiterhin Posten für “Unsinn und Verwegenes” und auch “gegen Schwerkraft”, aber mir fällt dazu noch im Laufe des Jahres etwas ein, da bin ich sicher.

Die Herzdame hat von der ihr zugewiesenen Summe diesmal den Eintritt ins Schloss Schönbrunn in Wien bezahlt, dort auch das Fahren mit Elektro-Rollern getestet, ein Schnitzel bei Figlmüller gegessen sowie “richtig guten Kuchen” bei Prückel. Und hat sie darüber gebloggt? Keine Zeile. Zustände sind das, wirklich schlimm.

Wie immer gilt: Verbindlichen Dank für jeden eingeworfenen Euro und auch jeden Cent! Weltbeste Leserinnenschaft, echtjetztmal, die Herren sind mitgemeint.

***

Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

***

Sie können hier Geld in den nur virtuell vorhandenen Hut werfen, ganz herzlichen Dank.

 

Ein Kommentar

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert