Buddenbohm in Bewegung

Wo ich gestern gerade das Wort Chronistenpflicht erwähnte – ich denke, ich muss mehr raus. In den letzten Wochen habe ich außer der Wohnung, den Discountern und den anderen Läden im Stadtteil und dem Garten nichts gesehen. Und auch wenn man selbst über diese geringe Auswahl theoretisch endlos schreiben könnte, mir ist doch allmählich nach anderen Eindrücken. Das ist kein Fernweh, das ist eher ein mäßiger Lagerkoller. Das ist kein großes Gefühlskino, das ist nur so eine mittlere Wallung. Aber ich denke, ich müsste mal vor die Tür und vor die Hecke, ich müsste wieder etwas in Bewegung sein.

Mir fällt aber nichts ein, denn ich will zwar irgendwohin, ich will oder kann aber nichts aussuchen. Hamburg, das kenne ich doch alles. Ein Gedanke, der selbstverständlich vollkommen unsinnig ist, was mich aber nicht davon abhält, ihn stundenlang wiederkehrend zu haben. Also fahre ich erst einmal einfach U-Bahn. Die U-Bahn ist so ein herrlich unverbindliches Unterwegs, man ist nicht hier und nicht da, man kommt aber herum. Und zwar fahre ich mit der U3. Das ist die Linie, die in jedem Reiseführer über Hamburg steht, weil sie so schön am Hafen entlangfährt – „Guck mal, guck mal!“ -, außerdem fährt sie praktischerweise im Kreis und man kann einfach sitzenbleiben, falls einem an der theoretischen Endstation gerade etwas einfällt und man weiterschreiben möchte.

Ich steige am Hauptbahnhof ein und klappe das Notebook auf meinem Schoß auf, wobei ich mich frage, ob ich mit Maske überhaupt schreiben kann. Das ist nur auf den ersten Blick eine alberne Frage, auf den zweiten ist es nämlich tatsächlich so, dass das Schreiben ein doch recht körperlicher Vorgang ist und jede Veränderung dabei etwas ausmacht. Ich schreibe im Anzug ja auch anders als im Hoodie und diktierte Texte sind etwas anders als geschriebene Texte, handgeschriebene sind wieder anders als getippte. Aber das hier sind schon die ersten Absätze, damit ist das also geklärt, das Schreiben läuft. Manchmal ist es einfach und damit bin ich auch schon am Rödingsmarkt und habe gar nicht raus- und kaum hochgesehen, so wird das wohl eher nichts mit den Eindrücken.

An den Landungsbrücken, ja was wohl, genau – raus.

Und gleich wieder rein, denn mein Gedanke, mich da irgendwo im Schatten auf die Treppenstufen zu setzen und einfach weiterzuschreiben, nur mit Hafenidyll oder neiderweckendem Panorama im Hintergrund, den kann ich vorerst gepflegt vergessen. Es bewegen sich touristische Menschenmassen wie v.C. an der Elbe entlang, kollektives Herumgehen wie früher, Schiffegucken wie früher, Fischbrötchen wie früher, Barkassenfahrt wie früher, alles wie früher. Wäre ich Virus – ach, egal.

Nun ist es aber so, dass mir die Stadt ohne Menschenmassen ganz gut gefallen hat. Ich brauche daher noch eine Weile, um mich wieder an diesen normal genannten und dabei eindeutig schon überfüllten Zustand zu gewöhnen. Erst einmal steige ich etwas geschockt wieder in die nächste Bahn. In der Bahn ist es mäßig voll, das geht. Es gibt Plätze, es gibt Beinfreiheit, es gibt sogar die empfohlenen 1,50 Meter, im Grunde ist das eine Luxus-U-Bahn.

Hamburg ist übrigens der einzige Nordstaat, der ausdrücklich auch komplett für Tagestouristen offen ist, man merkt es, es sind alle, alle da.

Ich habe aber wieder zu lange nicht hochgesehen, ich bin schon am Eppendorfer Baum. Mir sitzt ein knutschendes Pärchen gegenüber, papierenes Mundschutzgeknister, das ist im Zusammenhang mit der aktuellen Situation ein Geräusch der Verheißung, also nach neuartiger Erotik. Sie gucken sich verliebt in die Augen und halten Händchen und denken sich gewiss bei jedem Blick die lächelnden Lippen dazu und was man noch alles könnte, wenn es denn nur ginge. Beide strahlen oberhalb der Masken so verliebt, wie es überhaupt nur denkbar ist, seine Hand auf ihren Knien und ihr Mundschutz wirkt jetzt auf einmal etwas zerknüllt. Ich schreibe nur, was ich lieber nicht laut sage: „Romantik!“ Und hätte ich die Herzdame dabei, ich würde sie jetzt glatt auch einmal küssen, so viel unausgelebte Spontaneität muss sein.

An der Kellinghusenstraße unterhalten sich zwei ältere Damen über einen abwesenden Herrn, die eine sagt: „Er hat ja so einen Helikoptersohn“, die andere macht: „Oh, oh!“ Einen Helikoptersohn. Es gibt Gefahren in der Erziehung, auf die bin ich bisher noch gar nicht gekommen.

Sierichstraße, hier habe ich einmal eine Wohnung besichtigt, fällt mir ein. Ich könnte überhaupt einfach mit dem ÖPNV durch Hamburg gondeln, mehr oder weniger zufällig, und überall Erinnerungen oder Bemerknisse abtippen oder mit der Hand schnell mitschreiben. An Content ist so leicht kein Mangel, wenn man nur lange genug in einer Stadt gelebt hat. Eine Spur der Verbloggung könnte ich durch Hamburg ziehen. Irgendwo hingehen und lauernd abwarten, entweder es fällt mir etwas ein oder es passiert etwas, vielleicht ist das auch ein Projekt. Es gibt eigentlich wenig Stellen in dieser Stadt, an denen ich tatsächlich etwas geschrieben habe, ich habe nur immer über diese Stellen geschrieben. Da mal drüber nachdenken! Als ich damals jedenfalls die Möglichkeit von Kindern erwähnte, da war die Besichtigung auch ganz schnell vorbei. Egal, lange her. Und Sierichstraße, als ob ich da jemals wohnen wollen würde. Manche Sachen merkt man sich eben.

Borgweg, ein Obdachloser steigt ein und sagt seinen langen Spruch auf, den man aber wegen seiner Maske nicht versteht, das ist nur ein gedehntes Genuschel. Entsprechend bekommt er auch von niemandem etwas. Kein Text, keine Almosen, da kennt man hier nix, das ist ja, als wenn die Kinder am Heiligabend keine Gedichte aufsagen würden, wo kommen wir denn da hin. Neulich war ich in der Innenstadt, Fußgängerzone, da formte ein bettelnder Mensch, der mutmaßlich aus Südosteuropa kam, gerade einen Hund aus Sand. Ein paar Menschen sahen zu und ein kleiner Junge sagte mit vermutlich von den Eltern vermittelter Neunmalklugheit: „Der macht aber immer den gleichen Hund!“ Es reicht nämlich nicht, dass man arm ist und in der Fußgängerzone betteln muss, man muss schon auch etwas machen, so ist das in unserer Leistungsethik nun einmal vorgesehen, und wenn man etwas macht, dann muss das auch gut sein und zwei, drei verschiedene Hunde, also bitte, das ist ja nun nicht zu viel verlangt. Andererseits kann ich zum Beispiel gar keinen Sandhund.

Ich glaube übrigens, ich habe nie am Heiligabend Gedichte aufsagen müssen. Oder ich habe es vergessen. Der letzte Satz gerade war geklaut, immer ehrlich bleiben. Es gibt einen alten Song von Klaus Hoffmann, in dem singt er davon, dass die Leute sagen, er sei gerade gut genug, um Katzen zu töten und dann: „Ich habe nie Katzen getötet. Oder ich habe es vergessen.“

Barmbek. Eine Frau steigt ein, an der ist alles, was sie trägt, farbenfroh gebatikt, nur ihr Mundschutz nicht. Ich habe jetzt schlimme Trendbefürchtungen, denn immer, wenn ich irgendwas modisch ganz furchtbar finde, zack, ist es das Highlight der Saison.

Ein Poster auf dem Bahnsteig sagt zu mir: „Schade, dass du bei uns keine Pflegekraft bist.“ Es werden Gehalt und Urlaubstage genannt, alle Mittel sind recht, um da an Personal zu kommen. Nur von den Überstunden und Arbeitsbedingungen sagen sie nichts. 3700 brutto steht da, aber da ist bestimmt ein kleingedrucktes Sternchen dran mit zwanzig Einschränkungen, das kann ich aber nicht sehen, der Zug fährt schon wieder.

Dehnhaide. In der Bahn, das sehe ich jetzt erst, wirbt direkt neben mir ein Plakat, ich möge doch bitte Experte werden, etwa für „IT & Cybercrime“. Früher, so denke ich, früher rutschte man in die Kriminalität noch allmählich ab, heute wird man also ganz offiziell dafür angeworben. Ts.

Mundsburg. Ich habe jetzt dauernd Klaus-Hoffmann-Lieder im Ohr: „Schau, ich hab‘ für dich vier Perlen aus Regen, aus einem Land, wo Sonne nur brennt.“ Die Sonne brennt hier in Hamburg auch, aber ich mache kein Gedicht und kein Liebeslied daraus. Besser ist das.

Eine Frau versucht hektisch, die Türen mit dem Ellenbogen zu öffnen, verheddert sich dabei aber in ihrer Handtasche und nimmt schließlich entnervt und leise fluchend doch den Finger, um den Knopf zu drücken. Die Türen öffnen übrigens auch automatisch, aber dafür müsste man etwas mehr Geduld haben, um das zu erleben. Ein paar Sekunden Geduld nur, zu viel für den Großstadtmenschen, zu viel für uns.

Berliner Tor. Ich höre jetzt Musik über Handy und Kopfhörer, gerade wird mir dabei ein Song von Kevin Johansen zugeshuffelt, in dem verstehe ich die Zeile: „If you want to give a kiss – just give a kiss.“ Ein Song über Timing ist das. Zu und zu schade, dass der Song nicht am Eppendorfer Baum lief, siehe oben. Aber ein gutes Lied ist es doch.

Hauptbahnhof, ich steige wieder aus. Der Bahnhof ist voll wie nur je, die altbekannte Fülle und das Gedränge und Geschiebe und Gerenne, es fühlt sich um mich herum original wie 2019 an, nur die Maskenträgerinnern sind anders, aber andererseits gibt es jedes Jahr irgendein neues Accessoire. Sonst ist eh alles wieder im alten Muster, im alten Fahrplan und Groove. Man macht alles, man darf alles, die Stadt findet wieder ihren Rhythmus und ihren Beat, ihre Lautstärke und auch ihre Öffnungszeiten. Auf dem Handy sehe ich Ankündigungsmails von den Vereinen der Söhne, alles findet wieder statt, sogar der Indoor-Sport läuft an.

Nur regelmäßig in die Schule darf man auf keinen Fall und zu Prostituierten darf man gar nicht. Was für eine überaus abgefahrene Kombination.

Wie auch immer, ich war dann mal draußen.

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Links am Morgen

Ich vergleiche mich manchmal mit einem Welpen und mit einem alten Hund. Und wenn Sie sehen, wie ein Welpe mit wedelndem Schwanz ums Gehöft rennt und alle freudig begrüßt und wie dann der alte Hund irgendwann in der Sonne liegt, alles schon erlebt hat, alles kennt, über alles Bescheid weiß und nicht mehr bei jedem Briefträger, der vorbeikommt, bellt, dann ist das auch so ein bisschen wie ein Liedermacher in seinem achten Lebensjahrzehnt.

Reinhard Mey über sein neues Album “Das Haus an der Ampel”.

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Zum Geschichtsunterricht, heute geht es lang und interessant um den Begriff der Krise:

Gegen­wärtig leben wir im Schatten einer Pandemie, die häufig als Corona-Krise bezeichnet wird. In ökono­mi­scher Hinsicht wird sie regel­mäßig mit der Finanz­krise (ab 2007) vergli­chen, in poli­ti­scher Hinsicht mit der soge­nannten Flücht­lingskrise (2015), in ökolo­gi­scher Hinsicht mit der Klima­krise. Der Krisen­be­griff erlebt inzwi­schen eine Art von Infla­tion: Eine Krise geht zu Ende, sobald die nächste Krise ausge­rufen wird.

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Über Fimmel.

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Ohne Pointe, lieblos angebittert und durchterminiert

Auf dem Weg zum Garten fahre an einem aufwändigen Kreidebild auf dem Radweg vorbei, da geht es um vegetarische oder vegane Ernährung, ich habe mich mit den Details gar nicht befasst. Ich habe nur kurz das bunte “Eat fruit not friends” gesehen, bin abgestiegen und habe routinemäßig ein Foto machen wollen, quasi Chronistenpflicht, siehe Bildbeweis anbei. Oder, wie es im Business-Kontext heute oft in eher seltsamer Englischübersetzung geschrieben wird: Bitte finden Sie unten das Bild dazu. Ich denke da immer an Ostern, bitte finden Sie Eier. Egal. 

Wobei die Pointe auf dem Bild allerdings fehlt, denn so interessant ist das ja nun auch nicht, dass da jemand irgendwelche Parolen auf den Radweg malt, aber es ist leider, wie es ist, die Pointe ist zu früh weggehoppelt.

Die saß da nämlich in Gestalt eines Wildkaninchens, ein ganz kleines Stück neben dem großen F von friends. Saß da in aller Ruhe, kaute an einem Kräutchen und sah dabei eher beiläufig zu mir hoch, ob ich das da denn auch lese? “Okay”, sagte ich, holte das Handy raus und wollte gerade das Bild knipsen, da hat sich das Kaninchen grußlos verdrückt, seitwärts ins Straßenbegleitgrün.

Dabei hätte ich ihm doch noch zeigen können, dass ich eine monströse Melone und Erdbeeren im Fahrradkorb hatte, total passend zum Schriftzug! Na, egal.

 

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Das erinnerte mich daran, dass neulich ein Sohn den längst vergessenen Manfred Kyber aus dem Regal zog und darin las. Ich habe eine Ausgabe seiner wunderbaren Tiergeschichten in Frakturschrift, das fand er interessant.

“Manfred Kyber”, sagte ich, “der hat bestimmt entscheidend dazu beigetragen, dass ich in meinen Texten manchmal mit Tieren rede. Und die Herzdame sah mich groß an und fragte: “Du machst bitte was?!”

Ich erklärte, dass ich in den Blogartikeln gelegentlich mit Tieren, also nicht oft und nur so nebenher, aber eigentlich dann doch und jedenfalls – die Herzdame sagte: “Du machst was?!”

Ich habe es, das wollte ich nur eben noch anfügen, auch nicht immer leicht hier.

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Ein erstes Mal, wie es viele Menschen in diesen Wochen haben: Ich war zum ersten Mal seit dem 13. März wieder in einem gastronomischen Betrieb. Es gab Eiskaffee in Eppendorf, wo ich meine Mutter besucht habe, die während der ganzen Coronazeit so gut wie niemanden gesehen hat. Und dieser Eiskaffee war so unfassbar schlecht, der schmeckte wie Konditoreikaffee 1987 in Scharbeutz oder so, das war lieblos angebittertes Wasser in kalt, mehr nicht. Da weiß man wieder, was einem eigentlich gar nicht gefehlt hat. 

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Ich kam, weil ich bei der Arbeit an einem ganz anderen Text assoziativ abglitt, auf alte Werbespots, etwa auf den ollen Jever-Clip, in dem sich, Sie werden sich gewiss erinnern, der Mann im sandfarbenen Trenchcoat rückwärts entspannt in die Dünen fallen lässt – obwohl er die bestimmt gar nicht hätte betreten dürfen – und die Erzählstimme sagt gerade: “Keine Termine.” Mir fällt, da ich trotz der letzten Wochen schwer und nachhaltig termingeschädigt bin, auf, woran ich damals nie gedacht habe, mir fällt also auf, dass es sowohl für den Sprecher als auch für den Schauspieler natürlich jeweils ein Termin war, diese Claim gewordene Terminlosigkeit zu inszenieren, die damals ein ganzes Land dauernd zitiert hat, sobald die Küste in Sicht war, und auch dieser Besuch der Küste war dabei für alle nur ein Termin, was sonst. 

Tiefsinniger wird es heute aber nicht mehr, Tiefsinn hat frühestens morgen wieder einen Termin. 

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Links am Morgen

Links am Morgen

Eine Seuche ist eben kein Uhrwerk, das einem gleichmäßigen Takt gehorcht.

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Vielleicht nur etwas für Menschen, die sich geradezu hardcore für Kunst, Kreativität und die Finanzierung der Zirkusartistinnen interessieren, für die ist es aber auf jeden Fall etwas: Judith Holofernes lang und länger – in online-untypischer Gründlichkeit – über Patreon, die Crowd-Finanzierung und das Künstlerdasein. 


Für mich ist Patreon nichts, glaube ich, schon weil ich als Nutzer eine gewisse Aversion gegen Abos und auch gegen exklusive Inhalte habe, ich bin durch die Art meiner Blogposts und Linksammlungen gewohnheitsmäßig auf die Möglichkeit des offenen Teilens von Inhalten aus. Aber das soll keine Kritik sein, es gibt viele Möglichkeiten. 

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Ein Nachruf auf Irm Hermann

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Dieser Blog wird nach jedem Beitrag desinfiziert. Postings erscheinen in größeren Abständen und es greifen nicht mehr als 100 Menschen am Tag darauf zu.”

Man beachte bitte den letzten Satz im Text. Apropos seltsame Hygienekonzepte: Sohn II darf wieder reiten, aber nur ohne Handschuhe. Hä?

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Datteln

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