Die Herzdame und Sohn 1 testen: Biologischer Babybrei von löwenzahn organics (Werbung)

Ein Test von Jojo Buddenbohm, zehn Jahre alt, auch bekannt als Sohn 1, Breiverweigerungsbaby und von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame, 30 Jahre älter, vor neun Jahren verzweifelte Breiverweigerungsbabymutter.

 Wie Ihr wisst, gibt es gelegentlich Reklame im Blog, die gekennzeichnet werden muss, das hier ist so ein Fall. Diese Reklame ist vor allem für Eltern und Liebhaber von Frühstücksbreien interessant.

 Und einen Rabatt, falls ihr gleich mal testen wollt, gibt es am Ende auch.

Breitüten

Herzdame:

Ende letzten Jahres erreichte uns eine, wie soll ich sagen, ziemlich originelle Kooperationsanfrage. Der Babynahrungshersteller löwenzahn organics bot uns einen Produkttest an. Da unsere Jungs schon lange aus dem Breialter raus sind, musste ich erstmal schmunzeln.

Mehr schmunzeln musste ich dann noch bei dem Gedanken daran, dass ausgerechnet die absoluten Breiverweigerer nun Breitester werden sollten. Vor allem Sohn 1 hat mich damals in den Wahnsinn getrieben, weil er schon anfing zu schreien, wenn ich nur das Wort „Brei“ dachte. Während alle anderen Mütter ihren Brei auspackten, packte ich bis zu seinem ersten Geburtstag nur meine Brust aus. Hin und wieder auch mal eine Banane. Das war es.

Mit Sohn 2 lief es auch nicht so richtig gut, aber schon deutlich besser. Mittlerweile ist er allerdings ein großer Fan von matschigen Frühstückscerealien. Also habe ich die Söhne einfach gefragt, ob wir uns der Challenge stellen wollen, zu testen, ob Babyprodukte auch was für große Jungs sind. Erstaunlicherweise war dann vor allem Sohn 1 interessiert. Und am Ende gefiel es ihm nun so gut, dass er sich den Brei mittlerweile selbst kocht.

Von löwenzahn organics haben wir vier Demeter Babygetreidebreie zum Testen bekommen: 4-Korn, Dinkel-Banane, Hafer pur und Hirse-Reis. Alle Breie sind ohne Zuckerzusatz, Aroma-, Konservierungs- und Farbstoffe und werden ohne Milch hergestellt. Man kann sie als milchfreien Getreidebrei mit Wasser oder auch als Halbmilchbrei zubereiten. Sie werden zwei Minuten aufgekocht, bei uns kommt noch Obst rein, sie werden mit Honig abgeschmeckt, fertig. Alternativ haben wir noch etwas herumprobiert mit Apfelmus, Zuckerrübensirup und Zimt und Zucker. Aber Obst und Honig läuft hier am besten (Honig ist natürlich nichts für Babys!). Als nächstes will Sohn 1 noch unbedingt Nutella im Brei ausprobieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als Frühstück mit Obst, Snack für Zwischendurch oder wenn man sonst nichts im Haus hat, ist das also auch für große Kinder eine feine Sache.

Ich hätte nie gedacht, dass mein Sohn in seinem Leben noch mal Brei isst. Na ja, manchmal muss man wohl eine gewisse Reife entwickeln und einfach in ein Alter kommen, wo man sich den Brei eben selbst machen kann.

Und nun kommt Sohn 1 selbst zu Wort.

Jojo:

Der Brei ist lecker und er ist leicht zuzubereiten. Er schmeckt besonders gut mit Honig, Bananen und Äpfeln. Es gibt auch mehrere Sorten davon. Eigentlich sollte ja auch mein Bruder den Brei testen, der wollte diesmal nicht. Aber mir schmeckt der Brei.

Man kann sich ganz leicht merken, wie der Brei zuzubereiten ist.

Jojo liest den Text auf der Breitüte

Man nimmt einen Esslöffel Breipulver und gibt den in einen Topf. Dann gibt man da 100 ml Wasser dazu und 100 ml Milch.

Jojo liest Text auf der Breitüte

Das muss man verrühren und zum Kochen bringen und dabei die ganze Zeit mit dem Schneebesen weiter rühren.

Jojo löffelt Breipulver

Wenn es kocht, muss man den Brei runterstellen und zwei Minuten mit dem Schneebesen weiter rühren. Und dann kann man ihn direkt essen.

Frisches Obst

Jojo schneidet Obst

Bei mir kommen zum Schluss noch Äpfel, Bananen und Honig rein. Für meinen Bruder wäre der Brei auch mit gefrorenen Himbeeren was, die mag er sehr gerne, aber der will ja nicht. Dann bleibt eben mehr für mich.

Ein Teller mit Brei

Herzdame:

Wenn ihr den Brei oder die anderen Produkte selbst testen wollt oder auch Nachschub braucht, könnt ihr ihn hier (ab 20€ versandkostenfrei) bestellen:

https://www.loewenzahnorganics.com/shop/

Gebt am Ende der Bestellung einfach den Rabattcode „Buddenbohm10“ ein und ihr erhaltet 10% Rabatt auf Eure Bestellung. Der Code gilt für alle Produkte aus dem Onlineshop, mit Ausnahme der Premilch. Kein Mindestbestellwert.

Hier gibt es auch noch ein paar Rezepte zum Nachkochen. Aber ich fürchte, mit Spinat und roter Bete muss ich meinen Jungs nicht kommen. Zu gesund …

Jojo hält einen Teller mit Brei

Last-Minute-Geschenk: Pralinen mit Granatapfel

Ein Text von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame.

Für alle, die auf den letzten Drücker noch ein Geschenk brauchen, habe ich hier ein super schnelles, super leckeres Pralinenrezept von meiner Freundin Claudia. Ich hatte sie nach ihrer Party via WhatsApp um das Rezept gebeten und hier ist es:

“Granatapfel auf dem Boden der Form, dann flüssige Schokolade drüber, dann wieder Granatapfel drüber, einen Klecks Schokolade drauf, dann noch ein bisschen Meersalz drauf. Und evtl. Blütenblätter zum Hübschmachen drauf. Kann man mit Vollmilchschokolade machen, ich habe dunkle verwendet. Je hochwertiger, desto leckerer.”

Man kann die Schokolade direkt in Pralinenpapier geben oder man verwendet extra Pralinenförmchen aus Silikon.

Pralinen

Jetzt nur noch hübsch verpacken und zack fertig.

Und bitte, liebe Leserinnen, beschenkt keine Claudia mit diesen Pralinen, es könnte auch meine sein.

Die Herzdame im Weihnachtsstress

Ein Text von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame, wie immer im Weihnachtstress.

Die liebe Micha von dem Foodblog Salzkorn bzw., was für meine Ohren noch hübscher klingt, „Grain de sel“ hat mich eingeladen, bei ihrer Aktion „Sinn-freies Plätzchenbacken“ mitzumachen. In erster Linie Foodbloggerinnen bloggen am 2. Advent ein Plätzchenrezept und stellen sich die Frage „Macht Weihnachten für dich Sinn“.

Eigentlich habe ich gerade aus verschiedensten Gründen überhaupt keine Zeit für so etwas. Aber als Nicht-so-richtig-Bloggerin bei einer Foodbloggerinnenaktion mitzumachen ist schon eine gewisse Challenge, und irgendwie kann ich da nicht nein sagen. Zeit hin oder her.

Bevor es das Plätzchenrezept gibt, werde ich mich der Sinnfrage stellen.

Eine Spielzeugkrippe

Ich beneide alle diejenigen, die sich in der Adventszeit entspannt dem ganzen Weihnachtsbohei hingeben können. Die also Zeit haben Plätzchen zu backen, Adventskalender zu basteln, selbstgemachte Weihnachtskarten zu verschicken (überhaupt Weihnachtskarten zu verschicken!), zu Adventskaffees einzuladen, mit den Kindern ins Weihnachtsmärchen gehen und sich einfach nur weihnachtlich zu fühlen. Und am Ende ein schönes, stressfreies Weihnachtsfest zu feiern.

Ein Lego-Lebkuchenhaus

Nach dem Herbst, wo man sich langsam vom Sommer verabschiedet hat, wenn es früh dunkel wird, es draußen kalt (theoretisch) und nass ist, im Garten nichts mehr wächst, die Spielplätze und Parks verwaist und leer sind, ist die Zeit der Ruhe gekommen. Draußen kann man nicht mehr viel machen, es ist also tatsächlich Zeit für Rückzug und Gemütlichkeit. Zeit um Kerzen anzünden. Zeit für die Familie. Und egal, ob man nun besonders christlich ist, es ist auch Zeit für ein Fest mit der Familie, bzw. mit der Wahlfamilie. Ein Fest in der dunkelsten Zeit des Jahres, wo mach dichter zusammenrückt, sich gegenseitig Wärme gibt und gemeinsam den Winterspeck anfuttert, den man für die Zeit bis zum Frühling noch braucht.

Bucheinband "Wo der Weihnachtsmann wohnt"

Für mich ist diese Zeit der Ruhe, des Runterkommens und der Familie wichtig und sinnvoll. Allerdings will es mir auch nach jahrelangem Üben bis heute noch nicht so richtig gelingen, wirklich runterzukommen und mich einer entspannten Weihnachtszeit hinzugeben.

Ein Glitzerhirsch

Die ganzen Termine, die jedes Jahr einfach so vom Himmel fallen, obwohl ich mir immer wieder ab November in den Kalender schreibe „keine Termine mehr machen! Denk an letztes Jahr!“ Die ganzen Blogs, die mir erklären, wie Weihnachten noch viel schöner werden kann, die Fotos bei Instagram von festlich gedeckten Tafeln, von Weihnachtsdeko, Selbstgebasteltem, Selbstgebackenem und voller Gemütlichkeit. Die ganzen Weihnachtsmärkte, die danach schreien, mich hier mit Freunden oder Kollegen zum Glühwein trinken zu verabreden. Die ganzen Weihnachtsfeiern, zu denen man unbedingt hin muss, weil … ach, weiß ich auch nicht warum, weil …

Die vielen Rezepte, die schon seit Jahren mal gekocht oder gebacken werden wollen. Die vielen teuren, sich täglich ändernden Geschenkewünsche der Kinder, die erfüllt oder ausgeredet werden wollen. Der ganze Konsum und die ganzen übertriebenen Vorstellungen von einer gelungenen Weihnachtszeit, die mich davon abhalten, endlich einmal runterzukommen und mich weihnachtlich zu fühlen. Ich versuche es jedes Jahr aufs Neue – bisher völlig erfolglos. Aber dieses Jahr habe ich mir eine ganz besondere Strategie ausgedacht.

Ein Deko-Weihnachtsmann

Ich habe meine Arbeitszeit erhöht, auf nahezu Vollzeit, von September bis Jahresende. Ich habe also noch weniger Zeit als sonst und muss mich auf das wirklich Wichtige fokussieren. Und dazu gehören nun einmal Mann und Kinder. Und vielleicht noch ein Weihnachtsbaum. Sohn 1 hat endlich den Adventskalender bekommen, den er schon immer haben wollte – ein gekaufter Legokalender. Sohn 2 einen Tee-Adventskalender. Aber für jeden Tag einen Teebeutel aufzuhängen ist, Gott sei Dank, kein Hexenwerk. Weihnachten haben wir beschlossen, mal nur zu viert zu feiern. Für mich wird das bestimmt sehr befremdlich, weil ich es seit meiner Kindheit gewohnt bin, wenn an Weihnachten die Bude voll ist. Aber ich freue mich drauf. Und für meinen Geburtstag kurz vor Weihnachten habe ich eine offizielle Ausladung an alle Freunde geschrieben, damit niemand auf die Idee kommt, meinen 40. Geburtstag mit mir feiern zu wollen.

Ein Filzrentier

Und um den Weihnachtsstress noch weiter zu reduzieren, werden im Hause Buddenbohm wie jedes Jahr nur die altbewährten und pappeinfachen Kokosmakronen und Marzipankartoffeln nach Familienrezept produziert. Nix mit stundenlang kaltstellen, Teig mühsam ausrollen, ausstechen, wieder kneten, wieder ausrollen und handwerklichen Raffinessen. Dafür mit viel Beteiligung der Kinder und gemeinsamer Zeit für die Familie. Das perfekte Weihnachtsgebäck für die Adventszeit. Wenn man denn Marzipan und Kokos mag.

Weihnachtsbaumkugeln und -kerzen

Und um meine Entstressung noch mehr zu perfektionieren gibt es das Rezept für Euch auch recycelt von vor zwei Jahren hier: Taddaa!

Also ja, Weihnachten hat Sinn für mich, aber ich muss auch noch mächtig daran arbeiten und optimieren.

Ein Stern aus Bügelperlen

Eine entspannte Weihnachtszeit, voller Gemütlichkeit und Runterkommen wünscht Euch,

die Herzdame

Das Cover von "Verflixte Weihnachten"

Außerdem nehmen teil an dieser Aktion:

Christina von Feines Gemüse
Julia von Chestnut & Sage
Fee von Fee ist mein Name
Juliane von Schöner Tag noch
Stephanie von Stepanini
Miss Boulette
Christina von New Kitch on the Blog

Und natürlich Micha von Salzkorn

Kleine Brötchen backen

Hier entstehen gerade ungeahnte Synergien, Sohn II diktiert Sohn I Text – und zwar wie folgt:

“Wir haben Laugenbrötchen gebacken. Die haben super geschmeckt und es war ganz einfach. Sie waren aber alle verschieden groß und eines sah aus wie ein Schiff. Wir fanden, dass sie viel besser als beim Bäcker waren.”

Ergänzt durch die mündliche Ansage: “So, den Rest kannst du dann schreiben, Papa.”

Und das mache ich auch. Laugenbrötchen also, ich nähere mich auf Umwegen dem Brotbacken an, man muss ja auch die Vorhaben einmal umsetzen, die man seit vielen Jahren vor sich herschiebt. Das Rezept für die Laugenbrötchen stand gerade in einem hier herumfliegenden “Für jeden Tag”-Heft, es sah recht simpel aus und schien mir eine nette Wochenendnachmittagsbeschäftigung für den Nachwuchsfoodie Sohn II und mich zu sein. Seine ausgeprägte Food-Affinität wird uns vermutlich immer mit einem Zitat im Gedächtnis bleiben, weil er vor längerer Zeit, da ging er noch in die Kita, einmal auf die Frage nach dem abendlichen Essenswunsch geantwortet hat: “Mir reicht heute eine kleine Käseauswahl, Papa.” Legendäre Sätze, so etwas bleibt.

Und da gestern jemand auf Instagram nach dem Rezept fragte, bitte, das ist hier ja eine serviceorientierte Veranstaltung. Nur schicke Fotos habe ich diesmal nicht, das eine Bildchen aus der Handykamera muss diesmal reichen. Nebenbei erwähnt – eine Leserin wartet auch noch auf das Rezept für Linsen-Kartoffelcurry, das habe ich nicht vergessen, das kommt noch.

Man braucht: 15 g frische Hefe (Tipp für Eltern übrigens – nicht auf die besondere Biologie der Hefe hinweisen, das Backen verzögert sich sonst womöglich wegen intensiver Diskussionen über die Verwendung lebender Zutaten beträchtlich), ½ TL Zucker, 400 g Dinkelmehl Type 630, 20 g weiche Butter, 1 TL Salz, 50 g Natron, Fleur de Sel.

Die Hefe zerkrümeln und mit 200 ml lauwarmem Wasser und Zucker verrühren. Die Hefemischung, das Mehl, die Butter und das Salz mit dem Knethaken verrühren, bis ein glatter Teig dabei herauskommt. Mehr Wasser eventuell ergänzen, wenn das alles noch zu bröselig ist. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und eine Stunde gehen lassen. Im Rezept heißt es natürlich “an einem warmen Ort”, so heißt es ja immer, und daraus müsste man eigentlich auch einmal einen Kurzgeschichtentitel machen, “An einem warmen Ort”, das müsste doch gehen? Würde auch gut hinter “Sommerhaus, später” passen, aber das nur am Rande. Das Gehenlassen ist jedenfalls sehr spannend für Kinder, hätte sich unter dem Tuch ein vielköpfiges Alien gebildet, der Sohn wäre auch nicht überraschter gewesen als von der magischen Verdoppelung des Teigs.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke schneiden. Wir sind an “gleich groß” grandios gescheitert, aber wir üben ja auch noch, sowohl Mathe als auch Backen. Aus den Stücken hübsche Brötchen formen – woran wir auch grandios gescheitert sind, egal. Ich habe irgendwie immer Probleme mit gerolltem Essen, ich kann ja auch keine Gnocchi. Dann in einem Topf 1 ½ Liter Wasser mit dem Natron aufkochen. Das Wasser anschließend knapp unter dem Siedepunkt halten (Physik! Ganz nebenbei! Projektorientiertes Lernen!) und die Brötchen nach und nach mit der Schaumkelle etwa zwei Minuten darin baden.

Hinterher abtropfen lassen, kreuzweise einschneiden und mit Salzkrümeln bestreuen. Im Rezept wurden auch Kürbiskerne und Sesam vorgeschlagen, das hielten wir für Schnickschnack, das haben wir nicht gemacht, zumal im nächstbesten Laden ein kleines Tütchen Kürbiskerne 3,70 gekostet hätte, geht’s noch? Preise wie im Drogenhandel?

Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad etwa zwanzig Minuten backen. Dabei kann man prima zusehen, die entwickeln sich schnell, das ist ganz unterhaltsam, wir hingen vor dem Ofen wie andere vor einem Fußballspiel im Fernsehen.

Zack, das waren die besten Laugenbrötchen überhaupt, die machen wir sicher bald wieder so. Außen knusprig, innen fluffig, ganz ohne diese unangenehme Gummikonsistenz, die sie hier fast unweigerlich bei allen Bäckern haben. Vielleicht versuchen wir auch einmal Brezeln? Oder viereckige Brötchen? Dreieckige? Laugenbuchstaben? Da geht noch was.

Beifang vom 29.03.2017

André Spiegel denkt über die ach so digitale Gesellschaft nach.

Read on ist ungeduldig.

Diese Rezension klang interessant. Man beachte die Eichhörnchen.

Wer mit Chrome herumsurft, kann sich hier eine sehr nette Erweiterung holen, mit der bei jedem neuen Tab erst einmal zufällig ausgewählte Kunst gezeigt wird. Ich habe Spaß damit und jetzt sehr viele Tabs offen. Man kann das als Autor auch hervorragend zur Ideenfindung nutzen – wenn die Story nicht weitergeht, macht man einfach einen neuen Tab auf und guckt, was auf dem Bild passiert. Läuft. Gefunden via Markus Trapp auf Twitter.

Heute habe ich etwas gemacht, was ich seit Jahren nicht gemacht habe. Ich habe den Beschluss sofort getwittert, ich habe das Ergebnis später auf Instagram gepostet, nach den Reaktionen zu urteilen, sollten das noch ein paar Leute mehr demnächst mal wieder machen, das scheint einen Nerv zu treffen.Vermutlich handelt es sich nicht nur bei mir eine angenehme Kindheitserinnerung: Senfeier. In etwa so.

Und nun noch ein Fest für den Freundeskreis Traurige Musik, ganze sieben Minuten mit Janis Ian: Stars. So sad! Ihr Lebenslauf ist allemal auch eine Leseminute wert.

Die Herzdame backt: Apfelpizza

Ein Kuchen, gebacken von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame, aufgegessen hauptsächlich von den Söhnen. (Der Text ist auch von Maret Buddenbohm)

Die Apfelpizza habe ich im Herbst in einer Zeitschrift für stylischeres Wohnen bei Freunden unter dem Namen „Apfelkuchen vom Blech“ abfotografiert und gleich ausprobiert. Als die Söhne den fertigen Kuchen sahen, fragten sie, was das für eine eigenartige Pizza sei und damit hatte der Kuchen einen neuen Namen. Viel schöner und kinderkompatibler, wie ich finde.

Weil wir da so ausgehungert waren, haben wir nicht lange gewartet und ihn gleich heiß aus dem Ofen gegessen. OBERKÖSTLICH, sage ich nur. Es geht gar nicht anders, man muss ihn unbedingt warm essen. Auch das spricht eher für Pizza als für Kuchen.

Irgendwann fragten die Freunde dann, ob ich ihnen das Rezept noch mal schicken könne, weil sie die Zeitung verlegt oder entsorgt hatten. Eigentlich wollte ich das Rezept dann auch gleich bloggen, damit sie es jetzt immer online nachlesen können. Und ich auch. Aber wie das immer so ist … man kommt zu nichts und es dauerte etwas.

Aber auch wenn jetzt nicht mehr so die klassische Apfelernte-Apfelkuchenzeit ist, passt das Rezept trotzdem gut, um die ganzen eingelagerten, schrumpeligen Äpfel endlich mal zu verarbeiten.

Das Rezept ist für zwei Bleche berechnet und wenn man Gäste hat, empfiehlt es sich auch zwei Bleche zu backen, da eine vierköpfige Familie schon locker eins alleine schafft.

Zutaten

  • 1 kg säuerliche Äpfel z.B. Boskop
  • 250 g Butter
  • 250 g Magerquark
  • 220 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 7 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

125 g Butter, Magerquark, Mehl, Salz und 2 EL Zucker verkneten und daraus zwei Kugeln formen. Die Kugeln in Folie wickeln und 1 Stunde kaltstellen.

Inzwischen die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Schale darf gern dranbleiben.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Dann Teig auf Backpapier zu zwei dünnen Böden ausrollen und auf zwei Backbleche ziehen.

Die Böden mit den Äpfeln belegen. Und die übrigen 125 g Butter als Flöckchen darauf verteilen.

Den Kuchen nacheinander im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.

Zum Schluss 5 EL Zucker mit dem Zimt mischen und den Kuchen damit bestreuen. Wobei ich finde, dass man das Gemisch auch schon zum Backen darauf streuen kann.

Und unbedingt aus dem Backofen auf den Teller und sofort essen!

Den Teig kann man gut im Kühlschrank aufbewahren, so dass man das zweite Blech ein, zwei Tage später backen kann.