Für mich legitime Ableitungen aus dem Döpfner-Artikel. Ich kann diesen Satz bestätigen: „Wer einmal mit Menschen aus der Schicht von Döpfner in einer Form zusammen war, in der sie dachten, unter sich zu sein, wird nie wieder überrascht sein, nur entsetzt und verängstigt, wenn mal wieder so was wie die wirkliche Überzeugung dokumentiert wird.“
***
Dieser extended Abspann zum maiLab ist auch ein Stück deutscher Mediengeschichte und spart sicher ein, zwei Sachbuchkapitel zum Thema.
***
Apropos Mediengeschichte, Michael Seemann über das endgültige Verlassen von Twitter. In diesem Zusammenhang: Der NDR ist jetzt auf Mastodon.
Und meine nur dezent angedeuteten Vorbehalte gegen Firmen wie Substack, sie waren übrigens so abwegig nicht. Gleichzeitig sehe ich auf Tiktok im Moment auffällig viel rechte Propaganda, oft getarnt als gefällig vorgetragene Stammtischwitzchen auf Onkelniveau gegen Frauen, Politikerinnen, Gendern, Schwule, erneuerbare Energien etc., und ich bin nicht mehr allzu bereit, das für einen Zufall zu halten.
Dass bei Newslettern im deutschsprachigen Raum Steady die bessere moralische Ausgangsposition hat, das habe ich jetzt verstanden, was ich aber nach wie vor nicht verstehe, ist der generelle Vorteil von Newslettern, worin der denn bloß bestehen soll, wenn doch Blogs längst da sind und tadellos funktionieren. Man möchte doch immer wieder ein Loblied auf die Medienform des eigenen Blogs singen, möchte man nicht?
Ach, wie ist es schön hier. Finde ich jedenfalls, und das ist ja nicht unwichtig.
***
Für die Chronik noch einige Bilder der Zeit: Das entleere Kaufhaus.
***
Und hier gibt es Konzertkarten für die fernere Zukunft. Ich dagegen überlege schon seit ein paar Tagen, ob ich mir ernsthaft eine Konzertkarte für den September kaufe, es kommt mir dermaßen weit weg vor, so unplanbar und unsicher. Hm.
***
Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel.









