Links am Morgen

ZEIT ONLINE: Die Schulen im Land sind seit Mitte März geschlossen. Waren wir genug auf diese Situation vorbereitet?

Vielleicht geht es ja nur mir so, aber das ist doch eine ziemlich dumme Frage, ist es nicht?

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Die Viren haben Lee Konitz geholt, hier spielt er mit Bill Evans. Auch ein Stück Kulturgeschichte. 1965, ein Jahr vor meiner Geburt, hat man solche Musik gemacht. 

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Hamburger Betteltruppen

In Hamburg sind wir alle Bettler. Also zumindest, wenn wir zu Fuß gehen und an gewissen Ampeln stehen, denn die nennt man hier allgemein Bettelampeln, weil man erst einen Knopf drücken muss, bzw. eigentlich eher eine sich dem Benutzer freundlich entgegenwölbende Fläche betatschen muss, bevor die Ampel jemals auf Grün umspringt. Aber Flächen oder Knöpfe, die im Tagesverlauf sehr viele Menschen anfassen, das klingt ja eher nicht so gut zur Zeit. Naheliegenderweise wurde daher vielfach gefordert, diese Ampeln umzustellen, so dass niemand mehr an diese Dinger fassen muss. Die S- und U-Bahnen öffnen neuerdings immerhin auch ihre Türen automatisch, da drückt seit Wochen niemand mehr und es wurde allgemein als Erlösung aufgefasst. Bei den Ampeln gab es, soweit ich es mitbekommen habe, nicht einmal eine Reaktion der Stadt. Es kann aber auch gut sein, dass ich da tatsächlich etwas verpasst habe, die Nachrichtenlage war in den letzten Wochen zwischendurch doch etwas komplex, wie Ihnen vielleicht auffiel. Wie auch immer, an Hamburger Ampeln wird weiter gebettelt. Zwei Szenen dazu.

Ein Rennradfahrer im für diesen Sport typischen und auf andere leicht albern wirkenden Dress hält an einer dieser Ampeln, steigt ab und versucht dann, in dem er verschiedene Teile seines Rades an die Bettelstelle drückt, ob er um das Anfassen derselben irgendwie herumkommen kann. Dazu muss man noch wissen, dass es vielen Menschen unklar ist, ob diese Dinger mit der bloßen Haut berührt werden müssen oder nicht. Sie müssen nicht, man kann auch mit dem Ärmel oder dergleichen dagegen drücken, aber man erkennt, wenn man es länger beobachtet, dass viele vom Gegenteil ausgehen. Der Radfahrer presst erst einmal versuchsweise die Handgriffe am Lenker dagegen, dann hebt er das Rad und versucht es mit einem Pedal, es sieht wirklich enorm albern aus und es klappt dummerweise auch nicht, da spielt die Technik doch nicht mit – aber verständlich ist sein Verhalten irgendwie. Und verständlich ist außerdem, wie genervt er aussieht, als er schließlich mit dem nackten Ellenbogen doch noch das Grün erzwingt. 

Wer sich noch an “Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh” erinnert, ein Film übrigens, der beim Wiedersehen erstaunlich unkomisch ist, erinnert sich vielleicht an den Radfahrer und Jogger (Jean Carmet) darin. Der war diesem Radfahrer nicht ganz unähnlich, auch die genervten, leidenden Blicke und die Ernsthaftigkeit beim Radfahren passten, wenn auch damals die Albernheit des Outfits eine ganz andere war.

Weiter. Vor einem Discounter ist eine Baustelle, die Ampel daneben wurde abgestellt und durch eine mobile Version ersetzt. Die hat klarerweise eine mechanische Vorrichtung zum Drücken, kein Gedanke daran, dass irgendein nur leichter Kontakt, ein sachtes Streifen mit Hand oder Handschuh hier helfen würde. Nein, es muss auf die gute alte Art ordentlich gedrückt werden, wie im letzten Jahrhundert. Es stehen etwa zehn Personen auf dieser Straßenseite, ungefähr fünf stehen auf der anderen. Nach einer Weile ist jedem klar, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand gedrückt hat. Die Wartenden sehen sich an, die Wartenden sehen die Ampel und den Verkehr an. Einige holen ihre Handys raus und fangen interessiert an zu lesen, so kann man sich auch aus der Affäre ziehen. Ich bin natürlich ebenfalls raus, denn ich mache mir Notizen. Alle Menschen warten irgendwo drauf, nur der Chronist nicht, der schreibt das auf. Alte Regel.

Ein Mann neben mir atmet tief ein und sagt dann entschlossen: “Also ich nicht.” Es wird nicht klar, ob er das zu jemandem oder nur zu sich sagt, es ist im Grunde auch nicht ganz klar, ob es bei dem Satz überhaupt einen Ampelbezug gibt, aber die Umstehenden verstehen es mit großer Sicherheit so und zwei, drei schütteln daraufhin die Köpfe: Die also auch nicht, so muss man das wohl deuten.

Arme werden verschränkt, Tüten werden abgestellt, hier und da wird durchgeatmet, eine sieht auf die Uhr, eine sortiert konzentriert ihren Tüteninhalt neu. Einige spähen immer interessierter nach links und rechts, man könnte doch auch einfach so, es stehen ja auch gar keine Kinder in den Gruppen – dummerweise kommen jetzt aber gleich fünf Polizistinnen dazu und das ist natürlich richtig schlecht. Die Damen von der Polizei sehe sich die Lage eine Weile an und wiegen die Köpfe. Einige der Wartenden gucken fragend von den Polizistinnen zur Straße und zurück, da kommt dann schnell ein Kopfschütteln, nein, bei Rot wird hier ganz sicher nicht gegangen, Freundchen, wo kommen wir denn da hin. Broken-windows-theory nie gehört oder was. Ein ziemlich junger Mann kommt dazu und sagt mit der ganzen Unverfrorenheit seines Alters: “Ey, hat hier keiner gedrückt oder was.” Eisernes Schweigen vor und neben ihm. Der junge Mann rollt die Augen und fügt sich dann aber grinsend, bleibt auch stehen und wartet ab, in seinem Gesicht lese ich ein amüsiertes : “Gut, dann spiele ich eben mit.” 

In diesem gemeinsamen Abwarten, wer sich zuerst bewegt, ist faszinierend viel Kindergartenatmosphäre, vielleicht auch noch Grundschule. Genau wie dort finden einige die Situation total lustig und andere nehmen sie auf fast schon schlimme Weise ernst. Bis einer heult, denke ich, aber soweit kommt es nicht.

Denn genau wie im Kindergarten werden alle durch eine ältere Person erlöst. Ein Rentner ist es, der mittels einer Salatgurke, die in einer Plastiktüte steckt, den entscheidenden Knopf drückt. Und weil alle so lange gewartet haben, drängen sie nun aber mit ordentlich Schwung hinüber, als es endlich Grün wird, dass es ein wahres Gerempel gibt. Social Distancing, was ist das denn, man hat es jetzt eilig wie damals, als es alle immer eilig gehabt haben. Und jeder guckt jeden böse an, was kommen die mir denn jetzt so dicht? Lesen die keine Nachrichten?

Und dann sehen sie zu, dass sie endlich weiterkommen. Also wenigstens bis zur nächsten Ampel. 

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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Links am Morgen

Für Deutsche scheint es schwer auszuhalten, einfach nur zu sein. Deswegen muss man sich Aufträge geben, Projekte erfinden und dafür in langen Schlangen vor Baumärkten anstehen. Oder: 30 days of yoga.

Wobei in meinem Umfeld fast niemand auch nur eine Chance auf Langeweile hatte, in den letzten Wochen. Ich würde Langeweile vielleicht ganz nett finden, ich komme nur nicht dazu. 

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Was am Home-Office eher nicht so toll ist.

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Online-Baby-Kurse mit der Herzdame

Ein Text von Maret Buddenbohm, die neuerdings online singt

Corona sorgt ja wirklich für die absurdesten Geschichten. Nicht nur, dass die ganze Welt gerade eingesperrt zu Hause sitzt und all diese Dinge, ich mache gerade etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass das jemals möglich gewesen wäre.

Wie vielleicht einige hier wissen, gebe ich einmal in der Woche in einer Familienbildungsstätte in Hamburg-Harburg Babykurse. Die nennen sich hier DELFI-Kurse. Deutlich bekannter sind PEKIP-Kurse, beides ist aber recht ähnlich. Ich habe da vor 10 Jahren mal eine richtige Ausbildung mit Zertifikat und so gemacht.

Bei meinen DELFI-Kursen begleite ich fast das komplette erste Lebensjahr eine feste Gruppe mit acht gleichaltrigen Babys und ihren Eltern (tatsächlich kommen in meine Kurse auch viele Väter, weil sie am Nachmittag stattfinden). Wir treffen uns einmal in der Woche in einem wirklich warmen Raum (Bikramyoga ist nichts dagegen …), in dem die Babys nackt ihre Umgebung und sich gegenseitig entdecken dürfen. Es gibt für den Entwicklungsstand entsprechende Anregungen und Spiele für die Kinder, welche die Bewegungs- und Sinnesentwicklung unterstützen sollen, außerdem Informationen und Erfahrungsaustausch für die Eltern. Ein besonderes Anliegen ist mir, dass die Gruppe zusammenwächst und auch über den Kurs hinaus Bestand hat, sowie dass die Eltern Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen, das ist ja nicht immer ganz einfach.

Wir waren gerade mittendrin und dann kam Corona – von heute auf morgen keine Treffen mehr. Für mich war das am Anfang ganz okay, nach zehn Jahren auch mal eine kleine Kurspause zu haben.

Das Bedürfnis der Mütter nach Austausch und Kontakt ist aber geblieben. Also habe ich mein Kurskonzept auf Online umgestellt. Denn das machen irgendwie alle gerade, meine Tanzlehrer, die Swingbands, Theater, Autoren… Aber ein Konzept, welches ausschließlich auf direktem Kontakt und Austausch basiert digitalisieren? Und dabei die Babys, die normalerweise pädagogisch wertvolle Spielanregungen von mir bekommen, jetzt mit wenigen Monaten schon vor den Bildschirm setzen? Geniestreich oder Schnapsidee?

Noch bevor ich überhaupt einen Plan dafür hatte, habe ich den Müttern meine Idee mitgeteilt. Der eine meiner beiden Kurse konnte sich das nicht vorstellen, der andere fand die Idee sofort super. Also habe ich dann ein paar Tage über dem neuen Onlinekonzept gebrütet und danach den Kurs gestartet. Das Ganze funktioniert jetzt so:

Es gibt einen Onlineteil per Videokonferenz und dann eine Reihe Anregungen, was die Mütter im Anschluss mit ihren Babys und ggf. den Partnern machen können, als „Homework“ sozusagen. Unsere Onlinetreffen sind kürzer als die normalen Treffen, weil ich glaube, dass das sowohl die Mütter als auch die Babys sonst zu sehr stresst. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen bleiben die Babys dabei angezogen.

Wenn alle online sind, müssen wir auch schnell mit unserem Begrüßungslied starten, bevor die Kleinen versuchen die Bildschirme abzuschlecken oder durch das Flimmern und die schrabbeligen Geräusche überdrehen. Wir machen dann jeder für sich und alle gemeinsam ein paar Sing- und Bewegungsspiele, so dass erstmal die Kinder zu ihrem Recht kommen. Und DAS ist für mich eine echte Herausforderung. Ich kann ja leider überhaupt nicht singen (schon immer die beste Vorrausetzung für Babykurse und eine echte Challenge für mich…) und jetzt muss ich mir dabei auch noch per Videokamera zusehen! Und damit nicht genug, wir singen aus technischen Gründen ja alle zeitversetzt. Die Mütter sind mir beim Singen und mit den Handbewegungen und Gesten immer eine Spur hinterher. Das bringt mich dann wieder total aus dem Konzept. Und zu wissen, dass die Restfamilie nebenan in der Küche sitzt und sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten kann, macht die Sache dann auch nicht besser. Der Gatte meint auch, ich rede und singe viel zu laut. Aber ich meine, er hat zu sensible Ohren, sie sind ja auch sehr groß. Ich bin also froh, wenn wir die Lieder dann hinter uns gebracht haben.

Die Herzdame am Notebook

Dann sind die Mütter an der Reihe. Ich lasse sie berichten, wie es ihnen geht, wie sie die letzte Woche verbracht haben und ob es etwas Neues bei den Kindern gibt. Oft ergeben sich daraus auch Fragen zu verschiedenen Themen oder ein reger Austausch über Probleme und Tipps dafür. Das ist dann auch der Teil, wo die Kinder anfangen unruhig zu werden und oft auch laut. Einige nutzen die Zeit dann, um ihre Umgebung zu verwüsten oder einen Angriff auf das schöne, blinkende, technische Endgerät, mit dem sich Mutter da so intensiv beschäftigt, zu starten. Manchmal ist auch der Platz vor der Videokamera plötzlich ganz leer und man hört nur noch im Hintergrund Gebrüll. Aber eigentlich ist es nichts anderes als auch im echten Leben, wenn sich die Mutter einmal länger als 2 Minuten unterhält.

Je nach Zeit und Intensität der Quengeleien machen wir dann noch ein paar Sing- und Fingerspiele. Und dann gibt es „Hausaufgaben“ von mir. Dafür denke ich mir Bewegungsanregungen oder etwas zur Entwicklung der Sinne aus, Kleinigkeiten, die ich normalerweise im Kurs gemacht hätte und die die Eltern mit einfachen Mitteln auch zu Hause machen können. Außerdem stelle ich jede Woche Bastelideen für „Babyspielzeug“ aus Haushaltsgegenständen vor, Rezepte für Beikost, Lesetipps zu Themen, die im Kurs gerade aktuell sind, sowie neue Lieder, die die Eltern per Youtube lernen können. Das gibt es dann noch mal zusammengefasst als PDF.

Wir singen noch unser Abschlusslied und dann ist eine Stunde schon um. Aus der Küche kommt dann wieder Gekicher und für einen Moment finde ich meine Familie echt doof. Aber ich glaube, den Müttern gefällt es (sie achten im besten Fall auch mehr auf ihr eigenes Singen) und es tut ihnen gut, zu reden und miteinander Zeit zu verbringen. Und die Babys genießen es, im Hintergrund das Kinderzimmer neu zu sortieren.

Es ist natürlich nicht das Gleiche und für mich ist es auch viel mehr Arbeit, als die Kurse in meiner flauschigen Schwitzhölle mit acht wuseligen Babys vor Ort, aber aktuell ist einfach nichts wie gewohnt und man muss das Beste aus den bestehenden Möglichkeiten machen. Und dafür fand ich es richtig gut – mich, die Mütter und die Babys. Es hat Spaß gemacht, und so ein bisschen Normalität mit regelmäßigen Kursen tut auch mal wieder gut.

Was für seltsame Dinge macht Ihr gerade, von denen Ihr nie gedacht hättet, dass das jemals möglich wäre?

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Links am Morgen

Zur Abwechslung und zum Einstieg mal eine andere Plage. Hatten wir immerhin schon ein Jahr nicht. Aber Gartenbesitzer wissen eh Bescheid.

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Jochen schildert die Maßnahmen in Taiwan, mit denen man gegen Corona vorgeht.

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Wenn Sie schon im Leopoldina-Thema und da besonders im Schulteil drin sind, dann werden Sie die drei folgenden Texte schon kennen, nehme ich an. Ansonsten:

Wieso “Leopoldina” für Schulen Zeitverschwendung bedeutet.

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Und was ist mit den Kleinen

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Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen dürfen nicht auf dem Rücken von Eltern ausgetragen werden.

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Und noch einmal Leopoldina, gestern Abend erst erschienen: Anja hat vier Fragen und besonders der Aspekt in der zweiten davon kommt sonst eher zu kurz, scheint mir: “Es könnte also sein, dass wir Schulen und Kindergärten öffnen – und binnen weniger Wochen massive neue Infektionswellen erleben, weil das Coronavirus sich eben doch unter Kindern und von diesen auf Eltern und Großeltern überträgt. Es könnte aber auch sein, dass wir Schulen und Kindergärten über Wochen und Monate geschlossen lassen, ohne dass das einen wesentlichen Beitrag zur Dämpfung des Infektionsgeschehens leistet – während die direkten praktischen und psychischen Auswirkungen auf Kinder, Familien, Lehrkräfte, Erzieher*innen – und damit indirekt auf die gesamte Gesellschaft – immens sind.” Noch ein Update dazu: Nein, man weiß es nicht.

So habe ich das auch verstanden. Man weiß es schlicht nicht. Aber auch ihr “Was also nun …” in Frage vier, man kann das oft wiederholen im Moment, da es überall unklar ist, auch in etlichen Kommentaren in der Presse.

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Zum Feuilleton:

In der Krise scheint nun das Bewusstsein dafür zu wachsen, dass es auch in der globalisierten Buchwelt einen Nebenraum gibt, in dem sich das Geschäft kleiner, aber im Zweifel intelligenter betreiben lässt.

Na gut, das ist jetzt sehr positiv betrachtet. Aber man kann es immerhin versuchsweise auf sich selbst übertragen, in einen kleinen Nebenraum gehen und überlegen, ob man sich von da aus intelligenter betreiben kann. Das ist doch vielleicht mal ein nützlicher Gedanke, so im Home-Office.

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Zack, gelöscht

Gefühlt kann ich gerade etwa ein Drittel aller erscheinenden Texte einfach ignorieren, weil sie sich mit mäandernden Mutmaßungen über ein Morgen beschäftigen, an dem irgendwas anders sein wird, und dann könnte also irgendwas passieren oder irgendwie womöglich anders sein als vorher, also wenn und vielleicht jedenfalls, und alles verliert sich in den weiteren Absätzen im ungefähren Konjunktiv und in der Kristallkugelguckerei und es interessiert mich so herrlich überhaupt nicht. “XY sagt voraus …” zack, gelöscht. “Die Welt nach Corona …” zack, gelöscht. “Wir werden alle …” zack, gelöscht. “Horx” … zack, gelöscht, aufgestanden und zwei Stunden spazieren gegangen.

Und nachdem Corona, Sie werden es gemerkt haben, etwas länger dauert, weiß ich jetzt auch wieder etwas Neues über mich und ich bin ja ein Thema, ich meine das ganz uneitel, über das ich recht gerne etwas lerne. Ich weiß jetzt nämlich, wie lange es dauert, bis sogar einem extremen News-Junkie wie mir Newsticker zu einem hochaktuellen Thema endgültig langweilig und über werden, bis ich also tatsächlich denke, ach komm, der Zauberberg vom ollen Mann ist jetzt aber doch irgendwie unterhaltsamer und bringt mich am Ende sogar weiter, geh mal weg von der Nachrichtenseite da und mach auch den Tab mit dem Feedreader und den mit Twitter zu. Drei Woche dauert das. Ich bin vermutlich ein schwerer Fall, aber ich bin dann doch nicht hoffnungslos. Das ist eine interessante Erkenntnis, denn falls in meinem Leben so etwas noch einmal passiert, ich kann mich jetzt darauf einstellen. Für die vierte Woche muss ich mir einfach Urlaub nehmen, ich bin dann nämlich endgültig hängemattenkompatibel und offline-affin. 

Bei der nächsten Pandemie wird alles besser! Und das Schickal natürlich so: “Bei der nächsten Pandemie raffe ich dich dann genau in Woche drei dahin.” Denn das Schicksal hat bekanntlich einen etwas seltsamen Humor. Kichernde Parzen, man kennt das.

Aber apropos Zauberberg, das Lesen ist bei mir nach wie vor völlig kaputt. Hörbücher gehen, Bücher gehen nicht, die Konzentrationsfähigkeit reicht keine Seite weit. Das scheint mir nicht ganz logisch zu sein, aber was soll’s. Ich habe gestern zum ersten Mal getestet, wie lange ich eigentlich brauche, wenn ich zum Garten zu Fuß gehe, das war eine entspannte Stunde. Im Hörbuchkontext ist das sogar eine ziemlich gute Stunde, da schafft man nämlich etwas. Stefan Zweigs “Brief einer Unbekannten” habe ich dabei gehört, es wurde von einem Mann (Reiner Unglaub) vorgelesen, das kann man natürlich so oder so sehen. 

Reich-Ranicki hat Zweig einmal “parfümierte Prosa” vorgeworfen, man kann die Kritik bei diesem Text halbwegs nachvollziehen. Es ist schon enorm viel Pathos und zuckriger Bombast darin und es trieft hier und da doch etwas viel Süße aus den Beschreibungen der im Grunde inhaltslosen und geradezu psychotischen Verliebtheit. Es machte mir das Buch auch nicht sympathischer, das ich diese dort beschriebene Art der völlig unangemessen und, um im Jargon der Zeit zu bleiben, törichten Verliebtheit dummerweise nur allzu gut nachvollziehen kann. Been there, done that, got the t-shirt. Man wird aber nicht an alles gerne erinnert, auch nicht von der Weltliteratur.

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Ein vernünftiger Text über die Kinder und das Schreiben. Von Florian Wacker. 

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Das Elend der vollen Schränke.

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Zur Leopoldina gab es gestern viel Lob, da reizt es ja umso mehr, eine Gegenmeinung zu teilen: “Zur Wiederinbetriebnahme des öffentlichen Lebens gibt es keine Forschung. Kein Wunder, dass die „Ad-hoc-Stellungnahme“ der Leopoldina vor allem Allgemeinplätze und wohlfeile Forderungen versammelt.”

Egal – man kann so etwas lesen, wie natürlich auch die Gegenmeinung, und dabei heilfroh sein, gerade nichts entscheiden zu müssen. Ich halte das alles schon alleine aus Elternsicht für einen ziemlich unauflösbaren Knoten und kann mir, wie ich es auch drehe und wende, in den nächsten paar Wochen etwa beim Schulthema keine Verbesserung vorstellen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen, versteht sich. Sehr gerne!

Wobei noch anzumerken ist, dass eine teilweise Schulöffnung, also im Sinne von morgens zwei Stunden oder ähnliche Späße, zwar sachlich völlig richtig sein kann, für Eltern aber sogar eher noch schwieriger wird, sozusagen das Schlechteste aus den beiden Schooling-Welten vereint, die Kinder müssen morgens aus dem Bett geschubst und dann noch am gleichen Tag doch wieder homebeschoolt werden. 

Und was ich vermisse, dafür war die Leopoldina aber auch nicht zuständig, was ich allmählich wirklich vermisse, das ist ein Wort der Entspannung bezogen auf Lehrpläne und Leistungsziele. Die Kinder sind jetzt seit x Wochen raus, ich müsste erst rechnen, seit wie vielen Wochen eigentlich, sie werden, selbst wenn morgen die Schule wieder anfinge, etwa zwei Wochen brauchen, um alles wieder auch nur halbwegs einzupegeln. Die Schule fängt aber, wir wir alle wissen, morgen nicht an und das Schuljahr endet in nicht allzu weiter Ferne schon – wir kommen da mit “normal” nicht durch. Es wird am Ende etwas fehlen. Es werden Vokabeln fehlen, Formeln, römische Geschichte, Kiemenatmung, der ACI, irgendwas. Es wird in allen Klassenstufen und in allen Schulformen etwas fehlen und irgendwer müsste mal offiziell das tun, was wohl das Allerschwerste ist, nämlich offiziell und von möglichst weit oben etwas Leichtigkeit und Entspannung verbreiten. Aber nein, “Leistungsnachweise” und “Prüfungen finden statt” und all das. Ich weiß ja nicht. 

Mir scheint, es wird auf diese Art das ungerechteste Schuljahr ever, und es gab mit der Gerechtigkeit auch schon vorher einige Probleme, wir erinnern uns.

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Über Leonard Cohen und die Religion.

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Nach der Katastrophe. Eine Reportage über ein anderes Desaster, es gibt ja nicht nur Corona. Gefunden via Kieselblog.

Mehr gibt es heute nicht. Nanu!

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12 von 12 im April

Alle anderen Ausgaben der Reihe “12 von 12” von etlichen Bloggerinnen wie immer drüben bei Caro. Fast unnötig zu erwähnen, dass ich über den Monat im Titel etwas nachgedacht habe, März? April? Und macht es überhaupt etwas aus?

Ich wachte mitten in der Nacht durch penetranten Feuergeruch auf, womit wieder ein Stück vermeintlicher Allgemeinbildung dahinging, denn ich habe einmal gelesen, man würde durch Geruch eben nicht aufwachen. Fake-Bildung! Zum zweiten Mal wachte ich dann durch die frühmorgendlichen Osterglocken der Kirche auf und kurz darauf prügelten sich zum wiederholten Male zwei halbstarke Ringeltauben lautstark auf unserem Balkon, der dafür neuerdings eine Art Arena zu werden scheint: “Morgen früh bei Buddenbohms, Digger, kriegste auf den Schnabel.” „Alter, ich bin da, pass ma auf, was da passiert!” Die schenken sich nichts, die Täubchen.

Passend dazu haben sich im Garten gestern eine Rabenkrähe und eine Elster auf dem Rasen angemacht und einander lauernd umkreist, eine längere Abfolge von “Was guckst du? Was guckst du?” und “Hast du ein Problem oder was?”, wie man es von Jugendlichen an Tankstellen kennt, also von früher noch kennt. Und das ist also nun der berühmte Osterfrieden in der Natur. Im weiteren Verlauf des Tages, ich ergänze hier aus späterer Sicht, gehen sich auf der Bille eine Graugans und ein Schwan an die langen Gurgeln, die Vogelwelt, so scheint es, ist ringsum auf Krawall gebürstet und nein, wir kennen alle keinen passenden Film dazu.

Hier dieser Hase, der ist friedlich, ein wahres Vorbild. Der steht aber auch vor einem Bücherregal, das beruhigt ja manchmal, ich kenne das.

 

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Wir fahren in den Garten und frühstücken dort, hier ein Tilsiterbeweisbild. Es jetzt Zeit, etwas zu bekennen. Denn leider ist es so, wir haben keine Bilder mit gefärbten Eiern, wie sie doch zu Ostern Pflicht zu sein scheinen, was ein kurzer Blick in die Timelines sofort beweist. Es verhält sich mit dem Eierfärben aber so, dass wir die ersten, na, sagen wir acht Jahre mit Kindern einfach nicht dazu gekommen sind, trotz bester Absichten, weitere vier Jahre etwa war es dann einfach keinem richtig wichtig. Und mittlerweile vermeiden wir es bewusst und ich denke mir, wenn die Kinder einmal ausgezogen sind, dann fangen wir endlich damit an, es wird dann ja Zeit genug sein, und wir haben gleich ein schönes Hobby.

 

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Die Billerhuder Insel liegt in schönstem Frieden, also wenn man von den Krawallvögeln absieht. Der Himmel blaut, die Bienchen summen und die Bille plätschert so ans Ufer, es ist allerliebst. Leider stinkt alles erbärmlich nach Rauch, denn private Osterfeuer, Brauchtumsfeuer also, die sind oder waren nach wie vor erlaubt. Feuer immer nett, Rauch immer furchtbar, alte Regel. Es ist ein Aroma in der Luft, als hätte man Hamburg niedergebrannt.

 

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Der Osterhase hat Eier im Garten versteckt, und weil er ziemlich schlau ist, lagen alle im Schatten, denn es wurde geradezu heiß in der Sonne.

 

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Ich verbringe längere Zeit damit, mir draußen einen guten Platz für ein Nickerchen zu suchen, stelle aber fest, dass ich zu anspruchsvoll bin. Dauernd stört etwas, Wind, Sonne, Hitze, Kälte, Insekten, Aggroflattermänner. Während ich in der Wohnung also überall und sofort einschlafen kann, stelle ich mich draußen an wie eine Prinzessin, daran ist noch zu arbeiten. Ich bleibe aus Prinzip in unbequemer Haltung eine halbe Stunde so liegen, dass ich oben herum vergrille und unten herum friere, denn Schwachstellen werden hier sofort in Angriff genommen. Einige Vögel gucken mich lauernd an, die Meise lästert hinter meinem Rücken.

Beim Herumliegen fällt mir auf, dass das junge Laub an der Birke hängt wie Lametta an der Tanne, und ich bin mir nicht sicher, ob mir das vorher schon jemals aufgefallen ist: “Herr Buddenbohm müsste noch besser aufpassen.” Ich ziehe mich in die Laube zurück, um eben dieses aufzuschreiben. In der Laube ist lauter Zeug der verstorbenen Großmutter der Herzdame, es könnte aber auch Zeug meiner Großmutter sein, das sah auch so aus. Ich fühle mich sehr wohl dazwischen.

 

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Wenn man Kinder nach Essenswünschen fragt, dann gibt es Ostern eben Spaghetti Bolognese, warum auch nicht. Ich koche in der Laube, mit Blick in den Garten.

 

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Im Garten übrigens keimt und sprießt hier und da etwas in den Beeten, wenn man aber nur so drüber hin fotografiert, machen sie noch nicht allzu viel her.

 

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Das hier etwa, das werden Pastinaken. Aber die kommen erst in etwa 14 Tagen raus und halten dann zögerlich ein erstes Blättchen in die Luft, um mal zu fühlen.

 

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Und das hier ist blühender Grünkohl. Ich finde den ja ansehnlich, wenn man ihn einfach mal stehen lässt, in Wahrheit aber sind wir einfach nicht dazu gekommen, den zu verzehren, vor allem, weil gar kein Winter stattgefunden hat, und ohne Winter schmeckt kein Grünkohl.

 

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In der Laube warten noch weitere Pflanzen auf ihren Einsatz, hier etwa Spitzkohlkleinkinder:

 

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Erstaunlich viel Zeit geht heute wieder für Phase 10 drauf. Wir werden das Spiel nach Corona nicht mehr sehen können und es wird uns unweigerlich immer an Corona erinnern, aber zunächst spielen wir das weiter. Jeden Tag und immer wieder. Es beruhigt.

 

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Und noch ein letztes Bild mit indirektem Corona-Content, denn man ist ja findig und weiß sich unter Gartennachbarn völlig kontaktlos zu Kuchen, Kaffee und Eierlikör zu verhelfen. Und fast ist es mittlerweile auch so, dass die kontaktlosen Umstände einem schon gar nicht mehr albern vorkommen. Der Mensch ist erstaunlich schnell und gründlich anpassungsfähig. Es ist vielleicht doch die Eigenschaft, die unser Überleben als Art erst ermöglicht hat, sie war vielleicht doch wichtiger als all die Erfindungen, als die Sprache, die Technik und das Geschick. Nicht unser Genie hat uns durch die Geschichte gerettet, es war unsere eselhafte Duldsamkeit und unsere Anpassungsfähigkeit an nahezu alles, wie widrig auch immer.

Na, das ist nur eine wilde Hypothese Aber es ist doch immerhin die eines gestandenen Esels.

 

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Ein Kernsatz, etwas brutal aus dem Artikel gerissen: “Je grüner der Wohnort eines Menschen in den ersten zehn Lebensjahren, desto geringer sein Risiko für eine psychische Krankheit im späteren Leben.

Und ein paar Zeilen später noch: “20 Minuten pro Tag in einer grünen Umgebung reichen aus, um die Menge des Stresshormons Kortisol im Speichel messbar sinken zu lassen.” 

Also falls Sie sich gefragt haben, ob Sie heute noch zum Osterspaziergang rausgehen sollten: Jo. (Im Garten getippt. Ausnahmsweise alles richtig gemacht, nehme ich an.)

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Weltliteratur und Epidemien: Die Krankheit der anderen. Gefunden via Mama hat jetzt keine Zeit. Wenn Sie keine Zeit oder keine Lust haben und Camus ncht mehr hören können, Sie können bei dem Text die letzten drei Absätze als To-Go-Erkenntnis mitnehmen. 

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Auf Twitter wurde ich auf eine Bildungslücke aufmerksam, der Name Veza Canetti war mir nicht geläufig. Falls es Ihnen auch so geht, hier ihr Wikipedia-Eintrag als Einstieg, die Bücher von ihr habe ich mir mal vorgemerkt (via Maria Hofbauer).

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Und übrigens bin ich der Meinung, dass der Innenminister zurücktreten sollte.

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